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Meraner RSS-Reader / Feed-Reader

Sie sehen hier die Meran betreffenden Veröffentlichungen verschiedener Online-Medien auf einer Seite zusammengefasst.

Südtirol News - Nachrichten Rubrik Politik: Mi, 18. Mai

Portbou/Lana – Der Vermisstenfall der aus Lana stammenden Evi Rauter ist aufgeklärt. Doch nach wie vor unklar sind die Umstände ihres Todes. Die Indizien sprechen dafür, dass jemand die junge Frau vor knapp 32 Jahren ermordet hat. Am 3. September 1990 war die damals 19-jährige Evi Rauter spurlos aus der Studentenwohnung ihrer Schwester in Florenz […]

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Südtirol News - Nachrichten Rubrik Politik: Di, 17. Mai

Meran/Valstagna – Aaron Senoner vom SC Meran/Raika-Torggler konnte sich auch am Samstag beim nationalen Kanuslalom auf de Brenta in Valstagna (Suganertal) wieder ganz besonders hervortun. Nach seinen beiden Siegen in San Pellegrino Terme vor einer Woche zeigte der SCM-Slalom-Nachwuchskanute in Valstagna erneut sein großes Talent und setzte sich im Kajak-Einer der U13 in einem Teilnehmerfeld […]

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Meran News: Di, 17. Mai

Angesichts der jüngsten Verbrechen in der Kurstadt sprach Bürgermeister Dario Dal Medico heute über das Thema Sicherheit.

"Angesichts der Schwere und Häufigkeit der kriminellen Vorfälle in Meran wäre es nicht nur falsch, sondern vor allem respektlos gegenüber den Empfindlichkeiten unserer Gemeinschaft, wenn man auch nur in die Versuchung käme, die Geschehnisse zu bagatellisieren", bekräftigte der Bürgermeister.

"Die Stadtverwaltung", so Dal Medico weiter, "steht zunehmend an vorderster Front bei allen Maßnahmen, die in ihren Zuständigkeitsbereich fallen und die sozialen Bedürfnisse betreffen; es gibt jedoch noch eine weitere Front, die der Sicherheit. Diese liegt in den Händen der zuständigen Behörden und von diesen erwarten wir konkretere und schnellere Antworten."

"In Meran erleben wir eine zunehmende Notsituation, die wir nicht mit den üblichen Mitteln regeln können. Wir werden nie aufhören, den Polizeibeamt*innen zu danken. Aber wir erwarten uns und fordern mehr Personal und mehr Präsenz vor Ort."

"Als Bürgermeister stehe ich in diesem Kampf um Sicherheit und Rechtmäßigkeit voll und ganz auf der Seite der Meraner und Meranerinnen. Denn Sicherheit ist ein Recht für uns alle", so Dal Medico abschließend.

stol.it RSS Feed: Di, 17. Mai

Die seit mehr als 30 Jahren vermisste Evi Rauter ist tot: Diese schmerzliche Nachricht gab es kürzlich für die Familie Rauter aus Lana. Ein STOL-Kamerateam hat Vater Hermann Rauter am Dienstag getroffen, um mit ihm über seine Tochter, ihr Verschwinden und über das Gedenken an sie zu sprechen.

Meran News: Di, 17. Mai

Das Teilnahmegesuch muss gemäß beiliegender Vorlage verfasst und innerhalb 17/06/2022, 12 Uhr vorzugsweise mittels zertifizierter E-Mail (PEC) oder persönlich im Personalamt der Stadtgemeinde Meran, Laubengasse 192 abgegeben werden. Das Teilnahmegesuch kann auch mittels Einschreiben mit Empfangsbestätigung an das Personalamt übermittelt werden.

Im Personalamt der Stadtgemeinde Meran sind auch Exemplare der Wettbewerbsausschreibung erhältlich. Allfällige Auskünfte erteilen dort Frau Adriana Soletti oder Frau Sara Nalin (Zimmer Nr. 230 im 2. Stock des Rathauses, Rufnummer +39 0473 250244 oder +39 0473 250194).

Ausschreibung und Teilnahmegesuch (1,30 MB) - .PDF

Meran News: Di, 17. Mai

Das Teilnahmegesuch muss gemäß beiliegender Vorlage verfasst und innerhalb 17/06/2022, 12 Uhr vorzugsweise mittels zertifizierter E-Mail (PEC) oder persönlich im Personalamt der Stadtgemeinde Meran, Laubengasse 192 abgegeben werden. Das Teilnahmegesuch kann auch mittels Einschreiben mit Empfangsbestätigung an das Personalamt übermittelt werden.

Im Personalamt der Stadtgemeinde Meran sind auch Exemplare der Wettbewerbsausschreibung erhältlich. Allfällige Auskünfte erteilen dort Frau Adriana Soletti oder Frau Sara Nalin (Zimmer Nr. 230 im 2. Stock des Rathauses, Rufnummer +39 0473 250244 oder +39 0473 250194).

Ausschreibung und Teilnahmegesuch (1,22 MB) - .PDF

stol.it RSS Feed: Di, 17. Mai

Im Seniorenwohnheim Lorenzerhof in Lana ist gestern das südtirolweit erste in einem Blisterzentrum produzierte Medikament verabreicht worden. Dabei werden feste Arzneimittel individuell für den Patienten verpackt. Dadurch entfällt das zeitaufwendige Herrichten der Medikamente im Seniorenwohnheim und die Pflegekräfte haben wieder mehr Zeit, sich den Heimbewohnern zu widmen. Das Projekt startet in 5 Seniorenwohnheimen.

Der Verband der Seniorenwohnheime Südtirols (VdS), die Apotheken Peer und die Bliss srl starten das innovative Projekt in 5 Seniorenwohnheimen zur Versorgung der Heimbewohner mit verblisterten Medikamenten in personalisierten Säckchen.Das Herrichten und Stellen der Arzneimittel ist ein zeitaufwendiger Prozess, der in den Seniorenwohnheimen von Krankenpflegekräften erledigt wird und sehr genaues Arbeiten erfordert. Es muss sichergestellt sein, dass jeder Heimbewohner die richtigen Medikamente zur korrekten Uhrzeit bekommt. Und genau hier hilft die Verblisterung, in Zeiten von Personalknappheit wertvolle Ressourcen freizumachen. Doch wie funktioniert das genau? Die Arzneimittel der Heimbewohner werden in der Apotheke in einem Reinraum in einzelne Säckchen verpackt. Ein solcher Blisterbeutel beinhaltet alle Medikamente, die eine Person zu einer bestimmten Uhrzeit einnehmen muss. Alle Blisterbeutel eines Heimbewohners für einen bestimmten Therapiezeitraum hängen aneinander, sind nach Datum und Uhrzeit sortiert und werden aufgerollt ans Heim geliefert. Somit kann die Pflegekraft im Heim zur Einnahmezeit einfach den benötigten Beutel abtrennen. Erstes in einem Blisterzentrum produzierte Medikament verabreicht„Für mich als Arbeitgeberin ist es wichtig, die Mitarbeiter durch Innovation und technische Hilfsmittel, die die Arbeit erleichtern und das Arbeitspensum minimieren, zu unterstützen. Technologie, die es ermöglicht, wieder mehr Zeit am Menschen zu verbringen, finde ich eine gute und positive Entwicklung um der große Belastung im Pflegealltag entgegenzuwirken,“ betont Beatrix Kaserer Direktorin des Lorenzerhofes. Im Lorenzerhof in Lana ist gestern das südtirolweit erste in einem Blisterzentrum produzierte Medikament verabreicht worden.Die Herstellung der verblisterten Medikamente im Reinraum, die Kontrolle durch Apotheker und die digitale Verwaltung aller Therapiepläne garantieren eine verbesserte Arzneimittelsicherheit und Qualität. Zum System gehört auch eine innovative Software. Damit werden Therapiepläne erfasst und von den behandelnden Ärzten elektronisch freigegeben. Die Software kontrolliert auf Allergien und Unverträglichkeiten und stellt den Pflegekräften neben den Bildern der verpackten Arzneimittel unter anderem die deutschsprachigen Beipackzettel der Medikamente zur Verfügung. Die Kooperation mit der Bliss srl von Apotheker Matteo Tamanini vom Blisterzentrum Arco garantiert die Ausfallsicherheit.

stol.it RSS Feed: Di, 17. Mai

Nur wenige Stunden nach seinem Abschied beim SV Lana steht die neue Destination von Kurt Forer fest. Er bleibt in der Oberliga und wird künftig die Zügel beim SSV Brixen in der Hand halten.

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Meran News: Di, 17. Mai

In exakt einem Monat findet die sechste Auflage des internationalen Cool Swim Meeting statt, das auch in diesem Jahr zum gewohnten Termin am dritten Juni-Wochenende im Meraner Lido (17. bis 19. Juni) auf dem Programm steht.

Die ersten Neuigkeiten für das Jahr 2022 wurden gestern bei einer Pressekonferenz im Meraner Freibad vorgestellt. Mit dabei war auch Sportstadtrat Nerio Zaccaria. 

Auch wenn sich das Meeting in der Passerstadt mit dem Start der Langbahn-Weltmeisterschaft in Budapest überschneidet (18. bis 25. Juni), können die Veranstalter namhafte Athlet*innen aus Italien, aber auch aus dem Ausland präsentieren.

Zum sechsten Mal seit 2016 (2020 war die Veranstaltung der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen) richten die beiden wichtigsten Schwimmvereine der Stadt (SC Meran und A.S. Merano Nuoto) den internationalen Wettkampf aus, der auch in diesem Jahr ein Green Event ist.

Die Veranstalter haben in diesem Jahr einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. „Ab 2022 ist unser Meeting vom europäischen Schwimmverband anerkannt und damit offiziell ein LEN-Meeting“, sagte OK-Chef Walter Taranto, der gleichzeitig auch Präsident des Südtiroler Landesverbandes ist. „Durch die Aufwertung werden wir auch für viele Teilnehmer*innen aus Italien interessanter“.

Natürlich sind die besten Schwimmer*innen Italiens im Juni bei der Weltmeisterschaft in Budapest im Einsatz. Allen voran der Bozner Stefano Ballo, der sich mit der italienischen Staffel über 4 x 200 m Freistil ein WM-Ticket gesichert hat und deshalb erneut auf einen Start in Meran verzichten muss. 

„Aber ein Teil der italienischen Junioren-Nationalmannschaft wird dabei sein. Auswahltrainer Walter Bolognani schickt fünf Männer und fünf Frauen nach Meran, die schon am Dienstag, 14. Juni nach Südtirol kommen, um ein Trainingslager in Meran abzuhalten und am Wochenende am Meeting teilnehmen werden“, sagte Marco Giongo, der Sportchef des Cool Meetings. Neben den Nachwuchsschwimmern der Azzurri werden auch bekannte Athlet*innen wie Alice Mizzau (sie hat 2015 im russischen Kasan mit Italien über 4 x 200 m Freistil WM-Silber erobert und war 2012 in London und 2014 in Berlin auch Europameisterin mit der Staffel) oder Matteo Lamberti dabei sein. Lamberti ist der Sohn des ehemaligen Weltrekordlers Giorgio Lamberti über 200 m Freistil. Er trainiert bei Trainer Stefano Morini in Livorno. Und natürlich darf auch Lokalmatadorin Laura Letrari in ihrer letzten Saison als aktive Athletin nicht fehlen. Die Brixnerin hält noch immer sechs Meetingrekorde. Auch alle wichtigen Vereine aus der Region haben für den Wettkampf im 50-m-Becken genannt.

Zum ersten Mal wird auch ein Teil der Schweizer Nationalmannschaft nach Meran kommen. Cheftrainer Massimo Meloni ist zwar bei der WM in Budapest, aber er schickt eine Delegation in die Passerstadt, der mehrere Athleten angehören, die in der Swiss Acquatics Training Base trainieren wie etwa Havana Cure Cabrera, Elia Riva, Aleksi Schmid, Lennox Ruthishauser, Richard Georgiev oder Marlene Hüther aus Deutschland, die für Geneva Natation an den Start geht. Trainer der eidgenössischen Auswahl ist Andrea Mercuri.

Auch ein Team aus den USA ist in diesem Jahr in Meran am Start: Azura Florida Aquatics mit vielen Athleten aus Übersee wie Ornella Giuliano (Uruguay), Britta Schwengle (Aruba), Mia Patton (Bahamas), Max Fermayer, Russel Svetlov und Alessandro Pereira (alle USA), Dairo Sanchez (Peru) und Michele Vandenbossche (Italien/Frankreich). “Aktuell haben wir 560 eingeschriebene Athleten, davon kommen 400 von außerhalb der Region”, sagt Gebhard Unterrainer, der Vize-Präsident des Organisationskomitees. „Unsere Planungen laufen darauf hinaus, 700 Teilnehmer zu haben, das Maximum, das wir stemmen können, sind 800 Starter und Starterinnen.“

OK-Taranto hat bei der Pressekonferenz auch nicht vergessen, allen Sponsoren zu danken. „Sie haben uns die Treue gehalten und ohne sie wäre ein Meeting dieser Größenordnung in diesen schwierigen Zeiten nicht durchführbar”, so Taranto. Immerhin können die Teilnehmer*innen in diesem Jahr ein Gesamt-Preisgeld von 16.500 Euro gewinnen. Das hängt davon ab, wie viele Meetingrekorde in diesem Jahr gebrochen werden. Die Veranstalter haben sich etwas Spezielles ausgedacht. In einfachen Worten: Je schwerer es ist, einen Rekord zu knacken, desto mehr Preisgeld gibt es zu gewinnen. Die Preisgelder wurden anhand der FINA-Tabelle des internationalen Schwimmverbandes errechnet. „So sind etwa die Meetingrekorde von Gregorio Paltrinieri über 1500 Freistil (14.53,90) oder die 100 m Rücken von Thomas Ceccon (53,20) 2.000 Euro wert, weil sie über 900 FINA-Punkte zählen. Für den Meetingrekord über 400 m Freistil (Gabriele Detti 3.47,78) gibt es 1.500 Euro zu gewinnen. “Unabhängig davon, wie viele Veranstaltungsrekorde gebrochen werden, gibt es für die beste Leistung bei Männern und Frauen anhand der FINA-Tabelle jeweils 1.000 Euro Preisgeld“, so Taranto. Auch für die Top 3 des Skin Race (K.o-Rennen über 50 m Freistil am Freitag Abend) gibt es ein Preisgeld. Das Programm der dreitägigen Veranstaltung bleibt unverändert. Es gibt fünf Wettkampfabschnitte. 

Das Meeting beginnt am Freitag, 17. Juni um 15 Uhr und endet am Sonntag Nachmittag.

stol.it RSS Feed: Di, 17. Mai

Pünktlich am Montagabend ist der neue SportNews-Spitzler wieder da. In der Landesliga bleibt es nach wie vor hochspannend, sowohl im Aufstiegs-, als auch im Abstiegskampf. Im SportNews-Spitzler sehen sie alle Tore der Partien Bruneck - Albeins (3:0), Freienfeld - SC Passeier (2:2) und Eppan - Latsch (1:0). Außerdem mit dabei: Alle Tore von der Partie Stegen gegen Lana am letzten Spieltag der Oberliga.

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stol.it RSS Feed: Di, 17. Mai

Die Serie an Gewaltepisoden im Meraner Raum setzt sich fort; Schauplatz diesmal der Parkplatz vor der Diskothek „Exclusiv“ in Lana in der Nacht auf Sonntag. Dabei wurden 3 16-jährige Burschen aus dem Meraner Raum von Unbekannten bedroht, geschlagen und beraubt.

Die 3 Jugendlichen – einer stammt aus Dorf Tirol – befanden sich in der Nacht auf Sonntag vor dem „Ex“ in Lana. Es war gegen 0.30 Uhr, als sich einer der 3 Jugendlichen an einem Zigarettenautomaten Zigaretten besorgen wollte. In diesem Augenblick nährten sich 2 Unbekannte, bedrohten den jungen Mann und ließen sich 50 Euro aushändigen. Den zweiten Burschen der Gruppe stießen die Unbekannten – wie viele es insgesamt waren, war gestern nicht in Erfahrung zu bringen – zu Boden und nahmen ihm die Geldtasche, die lediglich ein paar Euro enthielt, ab. Auch der dritte Bursche in der Runde wurde von den Unbekannten tätlich angegriffen und zu Boden gestoßen. Allerdings gelang es diesem, sich schnell wieder aufzurappeln und im „Ex“ in Sicherheit zu bringen. Zumal einer der Angreifer auch ein Messer hervorgezogen haben soll, suchten die 3 Jugendlichen das Weite.Die 3 16-jährigen Burschen trugen bei dieser Gewaltepisode glücklicherweise keine Verletzungen davon und haben deshalb auch nicht die Landesnotrufnummer 112 gewählt.Am Sonntagnachmittag erschien der 55-jährige Vater eines der 3 Jugendlichen in Begleitung seines 16-jährigen Sohnes bei den Carabinieri und erstattete Anzeige.

stol.it RSS Feed: Di, 17. Mai

Am 3. September 1990 verschwand Evi Rauter (19) aus Lana spurlos aus der Studentenwohnung ihrer Schwester Christine in Florenz. Bereits einen Tag später wurde sie erhängt an der Grenze zwischen Spanien und Frankreich aufgefunden. Nur: Keiner stellte eine Verbindung zwischen den beiden Fällen her; die Leiche konnte nicht identifiziert werden. Jetzt, 32 Jahre später, kam die spektakuläre Wende – sie ist dem Zufall zu verdanken. Allerdings bleibt eine große Frage offen: War es überhaupt Suizid? + von Ulrike Huber

Die Geschichte ist so spektakulär wie – mit den heutigen Mitteln – unvorstellbar. Internet verbindet die Welt – im Guten wie im Schlechten. Heutzutage wäre das Foto einer vermissten Frau binnen weniger Stunden um die Welt gegangen, damals gab es nur das Fernsehen – und den guten oder weniger guten Willen und Enthusiasmus der ermittelnden Behörden.Drehen wir das Rad aber auf den 3. September 1990 zurück. Die letzte Spur, die der Familie von Evi Rauter blieb, war ein handgeschriebener Zettel in der Studentenwohnung ihrer Schwester Christine in Florenz. Am 3. September 1990 um etwa 8 Uhr früh verließ Evi Rauter die Wohnung und hinterließ folgende Nachricht: „Bin nach Siena gefahren, komme heute Abend zurück.“ Im Sommer hatte die junge Frau maturiert, zwei Auslandsaufenthalte gemacht und war dann noch zu ihrer Schwester in die Toskana gefahren – am 10. September sollte sie eine Arbeitsstelle in Bozen antreten. Dazu kam es aber nie. Wie bekannt wurde, hatte das junge Mädchen 60.000 Lire eingesteckt, den Personalausweis in der Handtasche verstaut und dann die Wohnung der Schwester mit unbekanntem Ziel verlassen. Jetzt weiß man: Sie fuhr in Richtung Spanien, wahrscheinlich mit dem Zug. Von Florenz aus konnte man in jener Zeit Portbou in 12 Stunden erreichen. Einige Pathologen und Gerichtsmediziner, Polizisten und Ärzte hat der Fall nicht losgelassen – der spanische Journalist Carles Porta hat viele Fakten zusammengetragen und immer wieder darüber berichtet. Auch ATV wurde auf die Geschichte aufmerksam und sammelte für die Sendung „Ungelöst – Cold Case Austria“ neue Fakten, die vor 3 Wochen, am 23. April, ausgestrahlt wurden. Diese Sendung sah eine Südtirolerin, die damals in Österreich war – sie erkannte Evi Rauter wieder und gab den entscheidenden Hinweis. Wie ATV und die Grazer „Kleine Zeitung“ heute berichten, haben die Eltern Hermann und Karolina und Schwester Christine Evi Rauter anhand der Bilder der Toten, ihrer Kleidung, Schuhe und der Uhr identifiziert. Jetzt haben sie die reale Gewissheit dessen, was juridisch seit 2011 eine Tatsache war: Evi Rauter ist tot. Damals hatte die Familie die Todeserklärung bei Gericht beantragt und erhalten. Evi Rauter hat nach ihrem Verschwinden keine 24 Stunden mehr gelebt. Bereits am 4. September 1990 wurde sie in den Morgenstunden gefunden – erhängt an einer Pinie zwischen Rathaus und Friedhofskapelle in Portbou an der Spanisch-Französischen Grenze. Damals wie heute zweifeln Experten daran, dass sich die junge Frau erhängt hat: „So erhängt sich niemand“, meinen sie unisono. Fakt ist ebenso – und dieses Detail erklärt das Interesse des Österreichischen Senders an der Sache – dass 50 Meter neben dem Fundort der Leiche 5 junge Männer und eine junge Frau aus Österreich in Zelten schliefen. Sie waren damals zwischen 18 und 24 Jahre alt. Sie wurden von der Polizei befragt, allerdings – und das wird heute eingeräumt – war die Kommunikation auf Englisch damals recht dürftig und somit auch die Aussagen der jungen Österreicher. Sie hätten nichts mit der Sache zu tun und sie hätten auch nichts mitbekommen, erklärten sie im Polizeibericht. ATV machte die Adressen von 3 der damals Beteiligten ausfindig und kontaktierte einen von ihnen telefonisch. Der winkte ab: „Wir können und wollen nichts sagen – tut mir Leid“. Der spanischen Polizei war es unmittelbar nach dem Auffinden des unbekannten Leichnams nicht gelungen, die letzten Stunden der jungen Frau zu rekonstruieren. Ebenfalls nicht gefunden wurde die Handtasche samt Inhalt, mit der sie verschwand. Sie trug nur ihre Kleider am Körper – ein türkises T-Shirt und eine Trägerjeans, zudem eine Armbanduhr. In Spanien hatte sie (noch) keine Unterkunft, auch Restaurant dürfte sie keines besucht haben. Vielleicht, weil sie eben in Begleitung von anderen war. Die Kleidung , die Evi Rauter bei ihrem Auffinden trug, wurde damals in Spanien nicht verkauft, deshalb lag für die Polizei lediglich die Vermutung nahe, sie müsse aus einem anderen europäischen Nachbarland kommen. Es gab Bemühungen, Plakate in vielen italienischen Städten, 2 Auftritte bei „Chi l ha visto?“. Endlich, 32 Jahre später, hat die unbekannte Frauenleiche einen Namen. Forensisch wird der Identitäts-Nachweis aber wohl nicht mehr zu erbringen sein. Der Leichnam der bis vor wenigen Wochen unbekannten Frau war bis 5. Dezember 1990 in der Gerichtsmedizin aufbewahrt worden, an dem Tag wurde sie einbalsamiert und in einem Grab auf dem Friedhof von Figueres als „unbekannte Frau“ beerdigt. Nach 10 Jahren wurde das Grab geräumt und die verbliebenen Überreste in ein Massengrab gelegt. Was für die Angehörigen wohl weit schlimmer ist, ist dass es wohl auch kaum möglich sein wird, die sterblichen Überreste von Evi heimzuholen und in Lana zu beerdigen. Von der Frau liegen Fingerabdrücke vor, aber keine DNS. 2001 wurde die Genetik erstmals bei Ermittlungen zu Kriminalfällen in Spanien eingesetzt – schon damals wollte man den „Cold Case“ wieder aufnehmen. Da aber kein Material für die Analyse bereitstand, wurde der Fall als Selbstmord bei den Akten gelassen – als „Hanged unknown girl“ (erhängtes unbekanntes Mädchen). Spanien wird den Fall nicht mehr aufrollen: Mord verjährt dort nach 30 Jahren. Aufgrund des Weltrechtsprinzips könnte nun die Österreichische Justiz auf den Plan treten und Ermittlungen einleiten – weil Österreichische Staatsbürger involviert sein könnten. Auch könnte die italienische Polizei Ermittlungen einleiten, weil das Opfer italienische Staatsbürgerin ist. Seil-Details Basis für MordermittlungDer Fall „Totes erhängtes Mädchen“ aus dem Jahr 1990 geht in die spanische Justizgeschichte als Selbstmord ein. Allerdings haben auch spanische Pathologen, Gerichtsmediziner, Polizisten und Journalisten Zweifel an dieser Todesursache. Gerichtsmediziner Rogelio Lacaci mutmaßt gar, dass „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit als Todesursache Fremdverschulden vorliegt“. In Spanien wird der Fall nicht mehr aufgerollt. Aufgrund des Weltrechtsprinzips könnte die österreichische Justiz die Sache in die Hand nehmen – naheliegender wäre, dass italienische Behörden versuchen, den Tod ihrer Staatsbürgerin Evi Rauter auch 32 Jahre nach ihrem Verschwinden und Ableben aufzuklären – jetzt, wo die beiden mysteriösen Fälle zusammengeführt wurden. In der ATV-Dokumentation „Ungelöst – Cold Case Austria“ erklären der spanische Pathologe Narcis Bardalet und der Wiener Pathologe Christian Reiter übereinstimmend, dass sich „so niemand aufhängen würde“. Auch Rogelio Lacaci fand es „auffällig, wie die Leiche in der Schlinge hing“ – das Gesicht war zum Baum gewandt, die nackten Füße pendeln gut 40 Zentimeter über dem Boden. Auffällig fanden es die Experten unisono, dass der Strick, an dem das junge Mädchen hin, kurz war und der Knoten ein professioneller Seemannsknoten. Die Pinie stand im Hang, daneben wuchsen Feigenkaktus-Pflanzen. Im Beitrag von ATV versuchen, die Experten einen Selbstmord an dieser Stelle zu hypotisieren. Die Wege in der Gegend sind staubig und steinig: Bei der Autopsie wurden nicht einmal Spuren, die Barfußlaufen an den Fußsohlen hinterlassen würde, entdeckt. Auch keine Abschürfungen oder Spuren der Rinde der Pinie an Unterarmen oder Beinen wurden gesehen – die Experten zweifeln nicht daran, dass diese zu sehen wären, wäre Evi Rauter wirklich auf diesen Baum geklettert, um das Seil dort anzubinden, sich die knappe Schlinge um den Hals zu legen und sich hineinfallen zu lassen. All das sind Hinweise, dass der Selbstmord nur vorgetäuscht sei und in Wirklichkeit Mord oder zumindest Körperverletzung mit Todesfolge vorliegt. Der Gewalthypothese Auftrieb gibt ein weiteres Detail, das die Autopsie ans Licht brachte: Um den Mund sind Male zu erkennen. Aus der Sicht der Pathologe dürfte diese Gegend „manipuliert“ worden sein. Im Klartext: Jemand könnte Evi Rauter den Mund zugehalten haben oder es sind Spuren einer erfolglosen Reanimation.

Südtirol News - Nachrichten Rubrik Politik: Mo, 16. Mai

Meran – In exakt einem Monat findet die sechste Auflage des internationalen Cool Swim Meeting statt, das auch in diesem Jahr zum gewohnten Termin am dritten JuniWochenende im Meraner Lido (17. bis 19. Juni) auf dem Programm steht. Die ersten Neuigkeiten für das Jahr 2022 wurden bei einer Pressekonferenz heute Mittag im Meraner Freibad vorgestellt. […]

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Ausgabe 10

Erscheint am Do, 26. Mai
Redaktionsschluss ist am
Mo, 23. Mai

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