Solidarität auf Reisen
Der Verein „Hilf mir – aiutami“ berichtet über seine Arbeit in Belarus
03. März 2026
Bibliothek Lana 9. März, 20:00 Uhr
Über viele Jahre hinweg war die ehrenamtliche Gruppe „Hilf mir“ aus Lana ein wichtiger Bezugspunkt für Kinder und Jugendliche in besonders schwierigen Lebenssituationen. Um die bewegenden Momente, aber auch die Enttäuschungen und Erfolge ihres langjährigen Engagements zu würdigen, erzählen die Gründerinnen Lisi Huber Passler und Verena Hillebrand von ihren Erfahrungen aus den Jahren humanitärer Tätigkeit – anhand von Bildern und persönlichen Zeugnissen.
Die Tätigkeit der Gruppe begann nach der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl. Ziel war es, Kindern eine Zeit der Erholung und Unbeschwertheit zu ermöglichen, indem Aufenthalte und Ferien bei Gastfamilien in Lana organisiert wurden. Im Laufe der Jahre weitete sich die Hilfe auf Kinder aus Waisenhäusern und Heimen aus, die häufig von ihren Eltern verlassen worden waren oder unter schweren gesundheitlichen Problemen litten. In einigen Fällen führten diese Begegnungen auch zu Adoptionen.
Neben den Aufnahmeprogrammen setzte der Verein „Hilf mir“ eine intensive Unterstützungsarbeit in den Herkunftsländern um. Dazu zählten:
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der Ankauf und die Bereitstellung von Medikamenten,
- die Übernahme von Kosten für dringende chirurgische Eingriffe,
- Renovierungsarbeiten in Familienhäusern und Einrichtungen,
- die Verteilung von Schulmaterial und Winterschuhen,
- sowie der regelmäßige Versand von Hilfskonvois an Waisenhäuser und an ein Frauenkloster, das wiederum die Bevölkerung umliegender Dörfer unterstützt.
All dies war dank der anhaltenden Großzügigkeit der Bevölkerung von Lana möglich, die sich über die Jahre hinweg mit großer Beteiligung an den zahlreichen Benefizinitiativen des Vereins engagierte – vom traditionellen Fischessen über das beliebte Watten-Turnier bis hin zu einer Kunstausstellung mit Werken, die auch von renommierten Südtiroler Künstlern gespendet wurden.
Der Abend „On The Road“ zeichnet diesen Weg der Solidarität nach: die gemeisterten Herausforderungen, die verwirklichten Projekte und die Geschichten vieler Kinder, deren Leben sich durch die erhaltene Hilfe grundlegend verändert hat. Es ist keine Reise im eigentlichen Sinne, sondern eine Erzählung, die von Herzen kommt – so wie auch die gezeigten Fotografien Momentaufnahmen aus dem Herzen sind. Eine Reise, deren Protagonisten Engagement, Solidarität, Dankbarkeit und Hoffnung sind.
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