MS: Warum sind Sie nach Meran gekommen? Sandra Bolze: Nach einigen Jahren in Florida waren mein Mann und ich bereit für eine Rückkehr nach Europa. Wir waren uns einig, dass wir nicht wieder nach Norddeutschland gehen und haben zunächst an München oder Zürich gedacht. Da meine Eltern seit Anfang der 70er-Jahre die Sommerferien mit uns Kindern in Südtirol verbracht haben, kannte ich Meran und die nähere Umgebung bereits seit meiner frühen Kindheit. Als wir kurz davor waren, einen Vertrag zur Praxisübernahme in...

Meraner Stadtanzeiger (MS): Warum sind Sie nach Meran gekommen? G. Esser: Ich habe meinen damaligen Lebensgefährten und späteren Mann nach Südtirol begleitet. Ihm war ein Arbeitsplatz in einem Bozner Architekturbüro angeboten worden. Für mich sollte Meran nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu der Zeitschrift „Freundin“ in München sein. Die Stelle habe ich schließlich abgesagt. MS: Was gefällt Ihnen an Meran? G. Esser: Die Vielfalt. Menschlich und landschaftlich. Dass meine Kinder...

Karl Wilhelm Jörg von Craushaar, verheiratet, 3 Kinder, geboren in Zwickau/Sachsen, aufgewachsen in Hessen. Mit 12 Jahren verdiente er bereits mit Straßenkehren rund um ein Schloss zwei Jahre lang ein üppiges Taschengeld. Er lernte Industriekaufmann und ließ sich bald nach der Lehre von einem Inserat der Firma Wella Haarkosmetik verführen. Sein beruflicher Werdegang führte ihn nach Deutschland, auch nach England, Dänemark, Italien und zu guter Letzt nach Österreich, wo er zur damaligen Zeit der jüngste...

Relja Stankovic, gebürtiger Serbe, ist seit vielen Jahren als Facharzt für Dermatologie sowohl im privaten als auch im öffentlichen Gesundheitswesen in Südtirol tätig. In den Jahren von 2007 bis 2017 war er im Krankenhaus Brixen in der Abteilung für Dermatologie beschäftigt. Seit 2006 ist er in der ParcKlinik Martinsbrunn in Meran fachärztlich tätig, seit 2015 auch im Family Salus in Bozen und seit 2018 in der Privatklinik Brixsana. Meraner Stadtanzeiger (MS): Warum sind Sie nach Meran gekommen? R....

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„ Wir Senegalesen sind Botschafter unseres Landes. Wenn einer von uns etwas falsch macht, dann bezahlt dafür die ganze Gemeinschaft.“ Bassamba Diaby, geboren in Senegal, lebt seit 20 Jahren in Meran. Anfangs machten ihm die Südtiroler Angst, erzählt er, denn sie sind sehr verschlossen und brauchen Zeit, um sich Ausländern gegenüber zu öffnen. Er wurde jedoch gut aufgenommen und mittlerweile fühlt er sich in Meran sehr wohl. Seit acht Jahren ist er Präsident des Ausländerrates der Stadt...

Als Chinas Staatspräsident Xi Jinping kürzlich in Italien weilte, fuhr Jin Liwei von Meran nach Rom, um ihn am Flughafen zu begrüßen. Sie ist überzeugt, dass Italien und China wirksamere Beziehungen aufbauen und weiter verbessern müssen. „Der Ausbau der neuen Seidenstraße wird nicht nur dem Handel und Tourismus dienen, sondern auch dem Austausch von Ideen, Fähigkeiten und Talenten“ erklärt die 49-jährige Chinesin, die seit 1992 in Meran lebt und arbeitet. Mit ihrem Mann, der ebenfalls aus China...

Rolf Friedrich, geboren in Göttingen, lebt seit 1989 in Meran. Neben seiner freiberuflichen Tätigkeit als Anästhesist hat er eine eigene Praxis für Allgemeinmedizin, Schmerztherapie und Naturheilverfahren. Er ist Lehrbeauftragter für Präventivmedizin und Stressmanagement am Management Center Innsbruck und gründete 2008 zusammen mit seiner Frau Anna Maria Pircher, Professorin für Human Resource Management, das Institut für sinnorientierte Persönlichkeits- und Unternehmensentwicklung mit Beratungsangebot für...

Seit fast 20 Jahren lebt Vanessa in Meran und arbeitet in der Buchhandlung Alte Mühle. Aber Ihre erste Lebenshälfte war eher eine sehr bewegte. Geboren auf Gran Canaria, nach einigen Kindergartenjahren in El Aaiun (Westsahara), besuchte sie die Schule in Salamanca und Palma de Mallorca (Spanien). Mit 15 Jahren ging sie nach Bayern ins Internat, wo sie das Abitur absolvierte. Das Studium als Übersetzerin und Dolmetscherin in München ist geprägt von vielen Auslandsaufenthalten, unter anderem Madrid, Dubai und London. Kurz bevor sie nach...

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Der Kanadier Tyler Brûlé hat den Ruf eines internationalen „Style-Papstes“, der von seinem Engagement für Swiss International Airlines bei deren Gründung vor 15 Jahren herrührt. Für seine Mediengruppe „Monocle“, zu der eine internationale Zeitschrift, die Design, Business und Kultur auf hohem Niveau vereint, sowie ein Radiosender und Shops in der ganzen Welt gehören, arbeiten heute weltweit über 150 Angestellte. Wir haben den Medienunternehmer in seinem Shop in Obermais, der von Linda Egger...