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Meraner Stadtanzeiger Titelbild 16

Editorial 16/2019

Seit 33 Jahren befindet sich Meran ab Mitte August für mehrere Wochen im Ausnahmezustand. Der rote Teppich wird ausgerollt, die Prominenz versammelt sich und Musikfans aus nah und fern kommen, um das europaweit hoch angesehene südtirol festival merano.meran mitzuerleben. Am 24. August eröffnen Sir Simon Rattle und das London Symphony Orchestra das Festival und nur einen Tag später gestalten sie das 500. Konzert des Festivals. In unserer Titelgeschichte sprechen wir mit Hermann Schnitzer, der dem Festival seit Anbeginn als Präsident vorsteht, über die Entstehung des Festivals, über Anekdoten, die das Festival schrieb und vieles mehr. Da das Festival auch immer ein Sehen und Gesehenwerden ist und die Bekleidung ihre ganz eigene Rolle spielt, haben wir uns auch umgehört, ob es eine Kleiderempfehlung gibt und ob diese für ein Festival wie das ... [weiterlesen]




Titelthema

Musik in Meran

Mit Hermann Schnitzer im Gespräch Der Meraner Hermann Schnitzer ist unter den Lauben im ehemaligen Gasthaus Haisrainer aufgewachsen, war ehemals Hoteldirektor und anschließend über 30 Jahre lang Reisebürodirektor. Ehrenamtlich leitete er zehn Jahre lang als Präsident die Kurverwaltung Meran und 1981 als Generalsekretär die Schachweltmeisterschaft in Meran. Zusammen mit Andreas Cappello hat er 1986 die Meraner Musikwochen gegründet und ist seit ...

Gesundheit

Schielen – nur ein Schönheitsfehler?

Dr. Andreas Pichler Wenn man mit beiden Augen nicht geradeaus schauen kann, spricht man von Schielen. In Europa leiden etwa fünf bis sieben Prozent aller Kinder an einem behandlungsbedürftigen Schielen. Beim kindlichen Schielen wird das Sehen des schielenden Auges vom Gehirn unterdrückt. Dies ist ein natürlicher Schutzmechanismus des Körpers, denn ansonsten würde das Kind doppelt sehen. Bei dauerhaftem, nicht behandeltem Schielen kommt es in Folge zu einer permanenten...

Interview

Europa & Jugend

Eva Pföstl Am 26. Mai werden 375 Millionen Bürger ein neues Europäisches Parlament wählen. Ihre Wahlentscheidung wird die Zukunft unseres Kontinents und dessen Rolle in der Welt in den nächsten Jahren bestimmen. Was sagt unsere Jugend zu Europa? Wir sprechen mit Georg Mischi, der kürzlich seine empirische Sozialstudie „Europa & Jugend“ aus Südtirol veröffentlicht hat. Dazu hat er Südtiroler Maturanten zu ihrer Einstellung zu Europa...

Wandern in Südtirol

Almenwanderung am Naturnser Nörderberg

Margareth Bernard Anfahrt: Von Meran nach Naturns, an der Kreuzung mit der Ampel links ab, am Sportplatz vorbei, auf der asphaltierten Höfezufahrt und später auf Forstweg hinauf bis zum Parkplatz Kreuzbrünnl (ab Naturns ca. 13 Kilometer. Wegverlauf: Vom Parkplatz (ca. 1.600 m) wandern wir auf dem Forstweg mit der Markierung Nr. 30 und dem Hinweis Naturnser Alm ostwärts leicht ansteigend durch den Wald, bis rechts der Steig (immer Nr. 30) durch...

Botanischer Spaziergang

Knöteriche sind oft unerwünschte Pflanzen

Dr. Wilhelm Mair Die Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) ist gekennzeichnet durch gegliederte Stängel mit deutlich verdickten Knoten und einfachen, wechselständigen Blättern. Der Knöpfchen-Knöterich ( Persicaria capitata H. Gross) ist eine zierliche bodendeckende Pflanze. An niederliegend-kriechenden Stängeln, die an den Knoten wurzeln können, entspringen 3-4 cm große Blätter. Die Pflanze wächst an schattigen, auch felsigen...

Ratgeber

Sinnvolle Handyregeln

Treffpunkt Familie Claudia (14) kommt von der Schule schon mit dem Handy in der Hand nach Hause. Beim Essen legt sie nur mit Murren und mit mieser Laune das Handy auf die Seite und den Nachmittag verbringt sie in ihrem Zimmer, chattend mit den Freundinnen. Am Abend wird es meistens spät, oft ist sie bis nach Mitternacht unter der Bettdecke online, obwohl ihre Eltern glauben, die Tochter schläft schon lange in ihrem Bett. So wie Claudia ergeht es vielen Kindern und Jugendlichen. Für...

Aufgelesen

Es kann ja nicht immer so bleiben hier unter dem wechselnden Mond

Dr. Luis Fuchs „Der weiße Mond geht von Haus zu Haus“. Im Gedicht „Nacht bei Meran“ von Kuno Seyr erscheint der bleiche Erdtrabant als vertrauter Menschenfreund. Bereits vor zweihundert Jahren schwärmte Matthias Claudius: „Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön!“ Doch wird der nahe Himmelskörper in alle Zukunft der Erde ein treuer Begleiter bleiben? Die Wissenschaft verneint dies, denn pro Jahr wächst...

Der Sterngucker

Uranus – Der Himmel als digitaler Traum

Dr. Franz Summerer Am 15. Mai 2018 trat der Planet Uranus ins Stier-Zeichen ein. Der Übergang dieses geistigen oder überpersönlichen Planeten in ein neues Sternzeichen ist astrologisch gesehen ein hochsensibler Moment. Uranus war nach der alten Mythologie der Himmel, nicht irgendwo da oben in 100 oder 1000 Kilometer Höhe, sondern als das überirdisch Immaterielle oder das unendliche Potential dessen, was sein könnte . Daher ist er mit freiem Auge auch nicht sichtbar. Im Sinne...

Porträt

Traudl Götsch

Eva Pföstl Sie sind visionäre Wegbereiter, die durch außergewöhnliche Leistungen ihre Zeit prägen: Pioniere. Traudl Götsch, die ehemalige Meraner Stadträtin, ist eine von ihnen und die Untermaiser Handwerkerzone ist ein Kind von ihr. Als Optantenkind aufgewachsen in Deutschland und Österreich, kam Traudl Götsch 1955 zurück nach Meran, wo sie mit ihrem Ehemann Sepp neben dem Untermaiser Altersheim einen kleinen Karosseriebetrieb führte. Als...

Wirtschaft

Steuerquittungen werden abgeschafft, es lebe die Lotterie!

Dr. Egon Gerhard Schenk Mit Einführung der neuen „telematischen Registrierkassen“ werden die Steuerquittungen und die alten Registrierkassenbelege abgeschafft. Als Mittel gegen die Steuerhinterziehung wird ab 01.01.2020 eine Lotterie auf die neuen Registrierkassenbelege eingeführt. Die neuen telematischen Registrierkassen werden in zwei Phasen eingeführt. Betriebe mit einem Jahresumsatz von mehr als 400.000,00 € im Jahre 2018 müssen die neuen Registrierkassen ab dem...

Kolumne

Von Meilensteinen, Fingern im Auge, Tiefschlaf um 6 Uhr und dem unsichersten Sicherheitstrakt der Welt

Verena Maria Hesse Der Kleinste hat Pseudokrupp. Nicht so tragisch aus medizinischer Sicht eigentlich, ein Husten, der sehr schlimm klingt, es de facto aber nicht ist. Kehlkopfentzündung halt, aber megaentspannt nun auch wieder nicht, wenn der Ärmste, ein Jahr alt, in seinem Bett steht und wie eine verendende Robbe nach Luft ringt. Ich hatte mir den Abend und die Nacht recht ruhig ausgemalt, nachdem unsere Mittlere keinen Nachmittagsschlaf gemacht hatte und dann spätestens beim Sandmann um 19.00...

Historisches

Wellness anno dazumal (Teil 1)

Dr. Elfriede Zöggeler-Gabrieli Die Geschichte des Badens reicht bis in die vorchristliche Zeit zurück, in welcher die antiken Kulturen viel Aufwand für Hygiene betrieben; Griechen und Römer hatten schon Badewannen aus verschiedenen Materialien wie Marmor, Terracotta, Holz und Metall und im Orient entwickelten sich die türkischen Bäder oder Hammams. Durch die Kreuzzüge im Hochmittelalter brachten die Ritter die Idee vom geselligen Baden nach antikem Vorbild und orientalischer...

Worte über Worte

Wie die Jäger reden wir

Dr. Luis Fuchs „Der Jennerwein“, ein von Franco Marini verfasstes und am Theater in der Altstadt inszeniertes Volksstück, hat sich als Publikumserfolg erwiesen. Offenbar haben sich die um Jäger und Wilderer rankenden Legenden noch nicht endgültig in die Heimatfilm-Romantik zurückgezogen. Überhaupt sind wir uns kaum bewusst, dass wir nicht wenige Begriffe und Redewendungen aus dem Jägerjargon in unserer Alltagssprache auch heute noch verwenden. Auf...

Mode

Eine gut sortierte Garderobe

Claudia Leoni Sie ist kein Projekt, welches „frau“ mal eben so aus dem „Hut zaubert“. Eine Garderobe braucht – wie alles Gute – ein wenig Zeit und ein kleines Maß an Mühe und durchdachten Überlegungen. Am besten noch – obendrauf gewissermaßen – ein wenig Freude am Tun: komplettieren, aussortieren, immer mal „drüberschauen“. Es beginnt eigentlich schon mit der „Beschaffung der Einzelteile“. Nicht...

Worte zum Nachdenken

Zum Tag der Schöpfung

Tobias Degasperi Anfang September wird in vielen Kirchen und Gemeinden der sog. Tag der Schöpfung begangen. Eine lobenswerte, konfessionsübergreifende Initiative, die bereits eine lange Tradition hat. Der Auftrag, Natur und Umwelt zu schützen, stammt direkt vom Schöpfer: „Macht euch die Erde untertan.“ (Gen. 1, 28) Unglücklicherweise wurde und wird das Untertanmachen allzu oft als Ausbeuten und Beherrschen verstanden. Andere Übersetzungen deuten jedoch ein...

Ausgabe 17

Erscheint am
Do, 05. Sep
Redaktionsschluss
ist am Mo, 02. Sep


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