Grüne Stadtliste - Gemeinde Meran sollte Potenzial ihrer Gebäude nutzen

19. November 2025

Grüne Stadtliste: Landesförderungen bieten große Chance für leistbaren Wohnraum und neue Wohnformen: Gemeinde Meran sollte Potenzial ihrer Gebäude nutzen

Die Antwort von Bürgermeisterin Zeller zur Zukunft der alten Gratscher Schule nimmt die Grüne Stadtliste Meran zum Anlass, einen breiteren Appell an die Stadtregierung zu richten: Leerstehende Gemeindeimmobilien sollten nicht verkauft, sondern mit Hilfe neuer Landesförderungen saniert und für Wohnprojekte genutzt werden, von leistbarem Mietwohnen bis hin zu Gemeinschafts- und Mehrgenerationenwohnen.

Mit dem Landesbeschluss Nr. 844/2023 stehen Gemeinden seit Ende 2023 bis zu 65 Prozent Förderbeitrag zur Verfügung, wenn Gebäude zu Wohnformen für junge Menschen, Familien, Senior:innen, Menschen mit Behinderung oder zu Wohnheimen für Arbeitnehmende und Studierende umgewandelt werden. Es ist nicht klar, wieso die Stadtregierung nicht auf diese finanzielle Unterstützung zurückgreifen will.

„Diese Förderungen sind eine enorme Chance für Meran“, betont Gemeinderätin Julia Dalsant. „Statt Gebäude zu verkaufen, könnte die Gemeinde mit Unterstützung des Landes vielfältige, sozial gerechte und generationenübergreifende Wohnprojekte umsetzen. Eine ökosoziale und zukunftsorientierte Politik schaut prinzipiell darauf, dass Immobilien in Gemeindebesitz bleiben anstatt privatisiert zu werden.”

„Der Bedarf an leistbaren Mietwohnungen und neuen Wohnformen ist in Meran hoch“, ergänzt Fraktionssprecher Florian Mayr. „Wir sollten jetzt die Fördermöglichkeiten nutzen und konkrete Projekte entwickeln. Die Sanierung und Wiederverwendung bestehender Gebäude ist ökologisch sinnvoll und sozial dringend notwendig.“

Die Grüne Stadtliste richtet daher einen klaren Appell an die Stadtregierung:

  • leerstehende Gemeindegebäude nicht vorschnell zu verkaufen
  • die neuen Landesförderungen aktiv zu prüfen
  • und gemeinsam Strategien zu entwickeln, um kommunale Immobilien für leistbares Wohnen, Gemeinschaftswohnen und Mehrgenerationenwohnen nutzbar zu machen.

„Meran braucht eine mutige Wohnpolitik. Die Förderungen des Landes eröffnen dafür jetzt eine echte Chance , wir sollten sie nutzen.“


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