Das Sozialprojekt Angelica wird realisiert
05. Mai 2025
Die Vollversammlung des Evangelischen Frauenvereins Meran hat sich Ende April mehrheitlich für die Realisierung der Wohnanlage für Senioren mit der Dienstleistung “Betreutes Wohnen Plus”, einem Arztambulatorium und einer Art Generationenkaffee (nach dem Modell Vollpension / Wien) ausgesprochen.
“Einsamkeit ist keine Option, aufgeben auch nicht” - so das Credo der Vereinsmitglieder.
Wie des Öfteren berichtet verfällt der Pachtvertrag Ende 2025 . Das Gebäude entspricht nicht mehr den Anforderungen und bedarf einer Renovierung. Die Gesamtkosten des Projektes betragen 4.500.000 €. Unter Berücksichtigung der zu erhaltende Beiträge fehlen noch 1.500.000 €.
Der Evangelische Frauenverein hat mit der Initiative “Wir wetten dass...- 3 € pro Südtiroler” versucht, die fehlende Summe mit Hilfe der Bevölkerung zu erreichen. Die Wette wurde verloren und brachte knapp 100.000 € ein.
Der zuständige Assessor der noch amtierenden Stadtregierung Hr. Stefan Frötscher hat bei der Vollversammlung die stets gute Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung lobenswert hervorgehoben. Er konnte Möglichkeiten aufzeigen, die es der Stadtgemeinde Meran ermöglichen würden, zum Sozialprojekt Angelica beizutragen. Diese Entscheidung wird jedoch erst die neu gewählte Regierung treffen können.
Somit hat die Vollversammlung entschieden, für die fehlende Summe einen Kredit aufzunehmen. Gespräche mit der Raiffeisenkasse Obermais und ein entsprechender möglicher Finanzierungsplan wurden bereits erstellt. Innerhalb des Frauenvereins gab es auch kritische Stimmen und es ist bewusst, dass ein Restrisiko bleibt.
Der Frauenverein bittet nach wie vor um Unterstützung, und wenn es 3 € pro Südtiroler sind, oder der Verein bei der Steuererklärung mit 5 pro Mille berücksichtigt wird.
“Jeder Cent zählt, wir werden Euch nicht enttäuschen. Ein großes DANKE an Alle für die bisherige Unterstützung” so der Vorstand.Weitere Informationen unter www.sozialprojekt-angelica.com
Foto: Von links nach rechts (beginnend vorne): Nadine Friedel, Sibylle Vinatzer, Gabriele Ringhandt, Kathrin Ferstl, Ingrid Ocker, Heidi Unterholzner, Heidi Tschenett, Gisela Wolff, Dr. Sonja Incelli, Renate Holliger Frasnelli (Vizepräsidentin), Susanne Ferstl (Präsidentin), Annemarie Reutter, Kathrin Lenz, Erika Niederwieser (Vorstandsmitglied)
Es fehlen im Bild: Dr. Barbara Gruss, Lore Mitterer, Elfriede Laimer, Brigitte Laimer
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