Firstfeier in der Privatklinik St. Anna

Erweiterung für Rehabilitation und neue Betten

26. Juni 2026

Ein rundes Jahr nach Wiederaufnahme der Arbeiten zur Erweiterung der Privatklinik St. Anna in Meran/Obermais hat am Freitag die Firstfeier stattgefunden. Mit der Erweiterung wachsen beide Hauptgebäude um einen Stock und die Klinik um 1200 Quadratmeter. Neben einem zusätzlichen Bettentrakt entstehen hier u. a. auch Einrichtungen für die Rehabilitation

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Die Erweiterung der Privatklinik St. Anna, einer der traditionsreichsten Kliniken im Land, schreitet zügig und plangemäß voran, sodass am Freitag im Beisein der Vertreter von Gesundheitswesen und Baufirmen die Firstfeier begangen werden konnte. „Diese Feier ist für uns ein Meilenstein in einem für die Entwicklung unserer Klinik zentralen Projekt“, erklärte Stefano Crespi, der Leiter der Privatklinik St. Anna am Freitag.

Seit jeher gilt die Klinik in Meran/Obermais als eine der innovativsten und bestausgestatteten in Südtirol und auch die Erweiterung ist in dieser Optik zu sehen. „Wir beobachten die Entwicklung und haben festgestellt, dass der Bedarf an medizinischen und rehabilitativen Aufnahmen steigt, auch weil die Krankenhäuser mitunter durch akute und komplexe Fälle überlastet sind“, so Crespi. Deshalb gilt der neue Bettentrakt als ein Herzstück des Erweiterungsprojekts, während der zweite Fokus auf neuen Einrichtungen für die Rehabilitation liegt, etwa in Form einer großen Reha-Turnhalle.

Die vom Bozner Architekturbüro monovolume architecture + design projektierte Erweiterung sieht eine Aufstockung beider Hauptgebäude der Klinik vor, also sowohl des Bettentrakts als auch des Chirurgiezentrums. Dadurch gewinnt die Klinik 1200 zusätzliche Quadratmeter Fläche, die neue Einrichtungen und Dienste beherbergen wird. „Wir schaffen Platz für neue Zimmer und die Reha-Turnhalle, die auch für die postoperative Rehabilitation verwendet werden“, erklärt der Leiter der Klinik.

Die Erweiterung bringt zudem die Chance mit sich, die Abläufe in der Privatklinik St. Anna weiter zu optimieren. So wird es künftig nicht nur einen neuen zentralen Aufzug geben, sondern auch eine Verbindung zwischen den beiden Hauptgebäuden. „Gerade diese Verbindung zwischen unserem Chirurgiezentrum und dem Bettentrakt ist für die Funktionalität und Effizienz der Klinik wichtig, weil Wege dadurch verkürzt und Abläufe optimiert werden können“, so Crespi, der vor allem auf den Winter verweist, in dem der Bedarf an Eingriffen, Klinikaufenthalten und Rehabilitation aufgrund saisonbedingter Verletzungen steigt.

Mit dem Erweiterungsprojekt genügt die Privatklinik St. Anna – wie es ihr Anspruch ist – den neuesten Entwicklungen im Gesundheitswesen. Zugleich hat man bei der Planung der Aufstockung großen Wert darauf gelegt, die nun höheren Gebäude optimal in die Umgebung einzupassen. „Wir fühlen uns seit jeher unserem Stadtviertel verbunden und nehmen unsere Verantwortung für unsere Nachbarschaft daher sehr ernst“, so Crespi.

Der Leiter der Klinik unterstreicht zudem, dass man mit der Firstfeier ein Zeichen setzen wollte. „Es war uns wichtig, diesen Meilenstein mit den hochkompetenten Unternehmen zu feiern, die auf unserer Baustelle arbeiten“, so Crespi. Dies auch, weil das Projekt sich als komplex erwiesen habe: „Wir mussten und müssen bauen, während die Klinik uneingeschränkt weiterläuft und beim Bau auch in bestehende Teile des Gebäudes eingreifen, die mitunter vollständig saniert werden mussten“, so der Klinikleiter.

Mit der Firstfeier am Freitag wurde demnach ein wichtiges Ziel im Zuge des Erweiterungsprojekts erreicht, voll funktionsfähig werden die neuen Bereiche in der Privatklinik St. Anna voraussichtlich im Spätherbst sein. „Darauf freuen wir uns jetzt schon, weil wir damit unserem Anspruch gerecht werden, mit der Entwicklung in Medizin und Pflege nicht nur Schritt zu halten, sondern sie – wenn immer möglich – vorwegzunehmen“, so Klinikleiter Stefano Crespi am Freitag.


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