„Ich bin eine der wenigen, die sagen können: Das vergangene Jahr war positiv für mich. Während der Pandemie habe ich verstanden, was wirklich wichtig ist für mich.“ Die 19-jährige Dalila Regesta aus Imperia, Studentin der Wirtschaft in Straßburg, äußert sich in der Umfrage „Wir, Generation Corona“ über ihre Befindlichkeit. Anhand eines Fragebogens sondierten renommierte europäische Zeitschriften wie die Süddeutsche Zeitung, Le Monde, La Stampa das kollektive Gefühl Hunderter...

Der Meraner Gitarrist Rolando Biscuola berichtet von einer edlen Geste den Kunstschaffenden gegenüber. Ein Herr aus Bozen habe vorgeschlagen, für ihn ein Kunstprojekt durchzuführen. Er habe seit einem Jahr coronabedingt kein Geld mehr für Kino, Konzerte und Theater ausgegeben und wolle deshalb für ein kulturelles Projekt einen Beitrag von 1000 Euro zur Verfügung stellen. Lokale Künstler wie Musiker, Schauspieler und Schriftsteller sollten mit der Realisierung des Projektes beauftragt werden. Er sei überzeugt, dass Kultur...

„Bevor das Elend wieder losgeht: Nein, es gibt keine Eisheiligen. Es ist ein reiner dumm deutscher Aberglaube seit Jahrhunderten, wie dass der Mond Einfluss aufs Wetter hätte.“ Mit kategorischer Bestimmtheit rechnet der Wetter-Experte Kachelmann mit dem „Eisheiligen-Irrsinn“ auf Twitter ab. Aufgebrachte Blogger lösen hierauf einen Entrüstungssturm aus: „Ich finde die Eisheiligen besser als die Scheinheiligen“, kontert ein entrüsteter Schreiber. Die Eisheiligen gehen auf jahrhundertealte Berichte von...

In Moskau stellt zurzeit das Künstlerkollektiv „Recycle Group“ einen Sarkophag aus Kunststoff aus. Zur Schau gestellt ist ein Leichnam, der krampfhaft ein Smartphone in Händen hält und als „Homo smartphonensis“ bezeichnet wird. Wie schon die alten Ägypter Schmuck für die Frauen und Waffen für die Männer mit ins Grab gaben, so dürfte ein Handy als symbolträchtige Beigabe dem Zeitgeist entsprechen. Wie kein anderer Gebrauchsgegenstand ist das Smartphone in unserem Tagesablauf präsent;...

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Bewegung im Freien ist uns gerade in Zeiten von Corona ein Grundbedürfnis. Wir entdecken den Spaziergang von neuem, sei es zur Entspannung und Gesundheitsförderung oder auch nur, um den eigenen vier Wänden zu entfliehen. Heidy Kessler, Chefredakteurin von Rai Südtirol, berichtet im Wochenmagazin ff über ihr tägliches Ritual gegen den Corona-Blues. Zum Feierabend unternehme sie tagtäglich mit ihrem Mann einen Spaziergang zum Schloss; trotz der Eintönigkeit gebe es allein schon durch die Jahreszeiten täglich...

Unlängst übte Arno Kompatscher scharfe Kritik an den Fake News in Sachen Coronavirus. Persönlich sei er auch Zielscheibe inakzeptabler Beleidigungen und Bedrohungen geworden. Der Hass in den sozialen Netzwerken dürfe nicht unser tägliches Leben vergiften, forderte der Landeshauptmann. Wir sind einer ausufernden Flut an Falschmeldungen ausgesetzt, und zudem kostet uns unreflektierter Konsum von Nachrichten viel Zeit. Doch wie soll es uns gelingen, all die Informationen zu filtern? Überliefert ist uns die Geschichte von den...

Geht die Rede von den Weltwundern, fällt einem zwar die Zahl Sieben ein, doch von den einzelnen antiken Bauwerken kommen einem vielleicht die Pyramiden von Gizeh oder der Koloss von Rhodos in den Sinn. Der Schriftsteller Antipatros von Sidon beschrieb im 2. Jh. v. Chr. in einem Reiseführer des Mittelmeerraums und Vorderasiens “Die sieben Sehenswürdigkeiten der bewohnten Erde“. Angeführt sind darin die imposanten Bauwerke in der Umgebung des Verfassers: die Pyramiden von Gizeh, die Hängenden Gärten der Semiramis zu...

„Die Normalität ist eine gepflasterte Straße; man kann gut darauf gehen, doch es wachsen keine Blumen auf ihr“, schrieb seinerzeit Vincent van Gogh. Von einer bequemen Normalität, in der wir uns mit aller Selbstverständlichkeit geborgen fühlten, mussten wir uns sang- und klanglos letztes Jahr verabschieden. Allzu lange hatten wir am Gewohnten und Bewährten festgehalten und uns als „Normalos“, also als Durchschnittsmenschen zufriedengegeben. Doch nun hat uns eine „neue Normalität“ fest im...

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„Lasst uns 2021 zu unserem Jahr der europäischen Erholung und Hoffnung machen“, ermunterte Ursula von der Leyen die EU-Bürger zu Weihnachten. Die Präsidentin der Europäischen Kommission bezeichnete den EU-weiten Impfstart als „berührenden Moment der Einheit“ und eine „europäische Erfolgsgeschichte“. Als Hoffnungsträgerin erwies sich von der Leyen neulich auch anlässlich der Einigung auf das Handelsabkommen mit Großbritannien, als viele Insider die Hoffnung auf eine...